„Zeichen von Stärke und Geschlossenheit“

Altdorf – Norbert Dünkel war überwältigt und genoss sichtlich den lang anhaltenden Beifall der CSU-Kreisdelegierten, die ihn nahezu einstimmig (eine Gegenstimme bei 140 Delegierten) im Altdorfer „Sportpark“ zum Landratskandidaten der CSU für die Wahl am 2. März nächsten Jahres nominiert hatten. Die Versammlung tat das eindrucksvoll, um was er sie gebeten hatte: „Heute mit einem Zeichen von Stärke und Geschlossenheit den Startschuss für eine Wahl zu geben, die für die Zukunft unseres Nürnberger Landes von grundsätzlicher und entscheidender Bedeutung ist.“

„Packen wir es gemeinsam an, helfen Sie mit, ich bin bereit“, war die Botschaft seiner Nominierungsrede, in der er in kurzen Zügen skizzierte, wie er sich das Amt des Landrats und vor allem seine Rolle als Landrat vorstellt.

Dünkel betonte, dass man in den kommenden Wochen und Monaten mit Energie und höchstem Einsatz aufzeigen werde, wie sich der Landkreis für eine attraktive und lebenswerte Zukunft unter dem Konzept der CSU erfolgreich weiter entwickeln kann, „um bestens gerüstet zu sein für die Herausforderungen der neuen Metropolregion Nürnberg, aber auch als Wohlfühllandkreis für Familien, für Jugendliche und für alte Menschen, mit hoher Lebensqualität und einer gesunden, intakten Umwelt.“

Ziel sei ein modernes Landratsamt, welches die Bevölkerung und die Belegschaft mitnehme auf dem Weg in ein beispielgebendes Service- und Dienstleistungszentrum mit Bürgernähe, kurzen Wegen und schnellen Entscheidungen. Dünkel zeigte die vielfältigen Initiativen der CSU für die Kreispolitik in den letzten Jahren auf und kündigte an, diese Bestrebungen intensiv fortzusetzen. „Wir tun das nicht, weil wir nun in einen Wahlkampf gehen, nein, wir tun das seit Jahren, weil es wichtig und richtig und notwendig ist und war, und weil wir es schon immer getan und praktiziert haben.“

Er zeigte sich überzeugt, „dass die Menschen im Landkreis wissen, von welchen Personen immer wieder angeschoben und geackert wird und wer die Ideengeber dieser Politik sind, die das Nürnberger Land auf einen Weg des Erfolgs gebracht haben.“

Die CSU stehe mit ihren Mandatsträgern und Gruppierungen Schulter an Schulter und in enger Geschlossenheit und das mache stark. „Ich liebe unser Land“, gestand Dünkel, das er als den „schönsten Landkreis mit fleißigen Menschen und einer hoffnungsvollen Zukunft“ bezeichnete.

Dünkel zeigte dann kurz seinen privaten und beruflichen Lebensweg auf. Als Geschäftsführer habe er die Lebenshilfe Nürnberger Land zu einem modernen und kerngesunden Service- und Dienstleistungsunternehmen gemacht. Sie stehe an zweiter Stelle in Bayern und zähle zu den zehn Besten in Deutschland. Dies wolle er auch für den Landkreis umsetzen.

Als Mitglied des Bezirkstages seit 1998, als langjähriger 2. Bürgermeister der Stadt Hersbruck, 18 Jahre Stadtrat, sowie seit viereinhalb Jahren als Stellvertreter des Landrats verfüge er über eine breite und auch überregionale politische Erfahrung, die den Kontakt und die zuständigen Ansprechpartner in den Behörden des Bezirks, der Regierung von Mittelfranken und in die Bayerischen Staatsministerien mit einschließe.

„Mit meiner Erfahrung, mit Liebe zur Heimat, mit Glauben an unseren Herrgott, mit einem Herz für soziale Belange und für Menschen, die unsere Hilfe brauchen, mit Engagement für die Wirtschaft und unsere Unternehmen, für den Einzelhandel und für unsere heimische Landwirtschaft will ich tätig sein“, schloss Dünkel, der alle um Unterstützung und größtmöglichen Einsatz „für einen Sieg, möglichst schon im ersten Wahlgang“ bat.

Kreisvorsitzender Kurt Eckstein hielt sich eingangs kurz und prägnant, als er Norbert Dünkel als den Kandidaten der CSU vorschlug und auf das einstimmige Votum der Kreisvorstandschaft, der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften und der Ortsvorsitzenden verwies.

Norbert Dünkel verfüge über eine vielfältige politische Erfahrung in der Kommunalpolitik und habe hier und in seinem beruflichen Umfeld bewiesen, dass er „leistungsfähig und leistungsbereit“ sei. Er bestimme seit Jahren die Kreispolitik maßgeblich mit und habe mit „Ruhe und Gelassenheit, aber auch mit großem Durchsetzungsvermögen“ in der Fraktion und im Kreistag die richtigen Weichen für die Zukunft des Landkreises mitgestellt. „Mit Norbert Dünkel können wir den Wählerinnen und Wählern einen Kandidaten anbieten, der neben seiner Sach- und Fachkenntnis in der Lage und Willens ist, mit allen relevanten Gruppen zum Wohle unseres schönen Landkreises zusammenzuarbeiten.“

Eckstein zeigte sich zuversichtlich, dass man die Wählerinnen und Wähler „von unserem Programm und unserem Kandidaten“ überzeugen kann, „wenn wir alle für das gemeinsame Ziel arbeiten und uns heute und im Wahlkampf geschlossen hinter Norbert Dünkel stellen. Die Chancen stehen gut, aber es wird ein hartes Stück Arbeit bis zum Erfolg.“

Um ein „überzeugendes Votum“ für Norbert Dünkel warb auch MdB Marlene Mortler. „Ich hoffe und wünsche, dass der Landrat wieder in die Hände der CSU im Landkreis Nürnberger Land kommt“, war ihre Aussage.

Für die CSU im Nürnberger Land müsse es zweitrangig sein, wer noch kandidiere. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren“, appellierte Mortler. „Norbert Dünkel ist eine Superwahl, sorgen wir heute für eine Superwahl und damit für ein klares Signal nach außen.“

Lorenz Märtl

 


So eindrucksvoll und geschlossen wie bei der Nominierung will die CSU Nürnberger Land auch im Wahlkampf auftreten: MdB Marlene Mortler, Landratskandidat Norbert Dünkel, Ellen Dünkel, CSU-Kreisvorsitzender Kurt Eckstein sowie die stellvertretenden Vorsitzenden Karin Müller und Rüdiger Pompl (v. l. n. r.).
Foto: Lorenz Märtl



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