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Tourismusentwicklung
im Landkreis
Sehr geehrter Herr Landrat Kroder,
lieber Armin,
mit Interesse haben wir die Erläuterungen zur
Haushaltseröffnung
in der vergangenen Sitzung des Kreistages verfolgt.
Im Verlauf der Haushaltsvorstellung wurde die Verwaltung
unter anderem gebeten, möglichst im ersten Halbjahr
im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und
Fremdenverkehr über die Tourismusentwicklung zu
berichten. Wir sehen gerade in der Entwicklung des Tourismus
im Nürnberger Land einen sehr großen Handlungsbedarf.
Das Thema sollte daher zu einem Schwerpunktthema werden.
Wir stellen nachfolgenden Antrag:
Der Landkreis Nürnberger Land veranstaltet regelmäßig
im Ein- oder Zweijahresturnus einen Tourismustag
Frankenalb.
Der Tourismustag findet jeweils zu einem aktuellen
Schwerpunktthema statt.
Begründung:
Wenn es gelingt, die große und wachsende Bedeutung
des Tourismus für die wirtschaftliche Entwicklung
des Landkreises noch stärker als bisher ins öffentliche
Bewusstsein zu rücken, können wir verstärkt
noch unausgeschöpfte Potenziale für das Nürnberger
Land nutzbar machen. Dies wird zu mehr Wertschöpfung
in diesem Wirtschaftszweig führen und so Arbeitsplätze
für den Landkreis sichern beziehungsweise neu schaffen.
Durch Initiativen in der Vergangenheit ist das Nürnberger
Land bereits auf einem guten Weg: Beispielhaft genannt
seien die Entwicklung zu einem Gesamtwanderwegekonzept
und zu zertifizierten Qualitätswanderwegen.
Der Ullrich-von Königstein-Wanderweg soll als Dritter
auf Anregung unseres Kreisheimatpflegers Giersch dazukommen.
Darüber hinaus wurde die Frankenalb – unterstützt
durch bayerische Fördermittel – Kooperationspartner
des Tourismusbarometers Bayern. Zu einem Abschluss
kam 2009 auch das Projekt „Demografische Entwicklung
im Landkreis Nürnberger Land aktiv gestalten“.
Beide Themen miteinander verknüpft würden
sich bestens als Schwerpunkt für einen ersten Tourismustag
anbieten. Unter dem Oberbegriff „Die demografische
Entwicklung und ihre Auswirkungen auf den Tourismus“
ließe sich beispielsweise nach Antworten auf wichtige
Herausforderung der Zukunft suchen. Frei nach dem Motto:
„Was lernen wir daraus, was machen wir daraus“
.
Weiterhin bitten wir um Prüfung einer Neubennung
des Ausschuss für Wirtschaftsförderung und
Fremdenverkehr. Die Bezeichnung ist unseres Erachtens
nicht mehr zeitgemäß. Wir regen daher an,
anstelle des Wortes „Fremdenverkehr“ besser
„Tourismus“ zu verwenden. Wir wollen nicht
Fremde, sondern Gäste in unserer Heimat begrüßen.
Mit freundlichen
Grüßen
Norbert Dünkel,
Marlene Mortler
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