| CSU fordert Windkraftanlagen
im Einvernehmen
mit der Bevölkerung
Lauf/Altdorf/Hersbruck –
Die Errichtung neuer Windparkanlagen im Landkreis Nürnberger
Land darf nur im Einvernehmen mit der Bevölkerung
und nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg
erfolgen. In einem Schreiben an die Interessengemeinschaft
Lebenswertes Land (ILL) signalisiert CSU – Kreisvorsitzender
und Fraktionschef Norbert Dünkel seine Unterstützung
beim Anwohnerschutz.
In einem Brief an die Initiatoren einer
Informationskundgebung für die Ortschaften Bullach,
Neunhof, Simonshofen und Eckenhaid am kommenden Samstag
schreibt Dünkel, er unterstütze die Anliegen
und Initiativen sehr gerne, weil die geplanten Standortnahmen
für Windkraftanlagen im Landkreis Nürnberger
Land aus seiner Sicht deutlich gegen die Interessen
des Landkreises und der betroffenen Bevölkerung
verstoßen.
Es dürfe nicht hingenommen werden,
dass in Bereichen, in denen ein Einvernehmen mit den
betroffenen Anwohnern nicht hergestellt ist, Standortfestlegungen
im unmittelbaren Wohnumfeld oder die Aufwertung von
Vorbehaltsgebieten in Vorranggebiete erfolgen.
Der Landkreis Nürnberger Land
und sein Kreistag müssen nach Meinung des CSU -
Fraktionsvorsitzenden daher mit Nachdruck für das
berechtigte Bürgerinteresse eintreten.
Windräder mit einer Höhe
von bis zu 180 Metern verstoßen gegen die beabsichtigte
Entwicklung des Landkreises Nürnberger Land im
Sinne der Entwicklung und des Ausbaus des sanften Tourismus
sowie des künftigen Regionalmanagementkonzeptes.
Der Landschaftsschutz und unser landschaftliches Gesamtbild
würden eine deutliche Herabstufung erfahren, so
Norbert Dünkel.
Die geplante Errichtung von Windkraftanlagen
in der Region Bullach, Neunhof, Simonshofen und Eckenhaid
soll in einer Entfernung von weit unter einem Kilometer
von der Orts- und Wohnbebauung erfolgen. Aus Sicht der
CSU muss hier eine Mindestentfernung von wenigstens
1,5 bis 2,0 Kilometer eingefordert werden.
Die Auswirkungen der Geräuschbelastung
und des Schattenschlags von Windenergieanlagen auf Kinder,
Senioren, Bevölkerung und Tierwelt seien offenkundig
und deshalb zu berücksichtigen.
Die Kreistagsfraktion der CSU wolle
die Anliegen und Initiativen der Nachbarn daher gerne
aktiv und beschlussmäßig unterstützen
und Mithilfe im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten
gerne anbieten.
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