| „Stadt und Land
– Hand in Hand!“
CSU will Entwicklung in Stadt und Land stärken
Gemeinsame
Fraktionssitzung der CSU-Kreistagsfraktion Nürnberger
Land
mit der CSU-Stadtratsfraktion Nürnberg

Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion Nürnberg
mit dem Fraktionsvorsitzenden Sebastian Brehm, die Mitglieder
der CSU-Kreistagsfraktion Nürnberger Land mit dem
Fraktionsvorsitzenden Norbert Dünkel sowie Bezirkstagspräsident
Richard Bartsch und KPV-Kreisvorsitzende Cornelia Trinkl
Lauf/Nürnberg (CSU/KPV) - Novum in der Metropolregion:
erstmals trafen sich die Mitglieder der CSU –
Fraktionen des Stadtrats der Stadt Nürnberg und
des Kreistags des Landkreises Nürnberger Land zu
einer gemeinsamen Sitzung. Schwerpunkte einer künftig
stärkeren Zusammenarbeit sollen die Bereiche Finanzentwicklung,
Schule und Familie, bauliche Entwicklung, Straßen
und Infrastruktur sowie Wirtschaft und Arbeitsmarkt
sein. Die Fraktionsvorsitzenden Sebastian Brehm aus
dem Rat der Stadt Nürnberg und Norbert Dünkel
aus dem Nürnberger Land betonten die Stärkung
der Metropolregion und des Wirtschaftsraumes Nürnberger
Land und Nürnberg als gemeinsame Herausforderung
für die Zukunft.
Auf Einladung der Kommunalpolitischen Vereinigung der
CSU, hatten die KPV – Vorsitzende und Kreisrätin
Cornelia Trinkl aus Röthenbach und Stadtrat Marcus
König aus Nürnberg diesen interkommunalen
Austausch organisiert. Als besonderen Gast konnten die
beiden Fraktionen Stefan Feldmann vom Marketingverein
der Metropolregion Nürnberg begrüßen,
der eine eindrucksvolle Übersicht der Entwicklungsschwerpunkte
Mittelfrankens und der Metropolregion Nürnberg
vermittelte.
Fraktionsvorsitzender Sebastian Brehm betont, dass es
auch im engeren Bereich viele Berührungspunkte
für eine Zusammenarbeit gibt, so beispielsweise
der mehrspurige Ausbau der Autobahnen um Nürnberg,
die künftige Flughafenanbindung oder auch der Ausbau
und Lückenschluss von öffentlichem Nahverkehr
und Radwegenetzen zwischen der Stadt und dem Umland.
Kreis-Fraktionschef Norbert Dünkel verwies auf
enge Verbindungen und Kooperationen, zum Beispiel bei
der Sparkasse Nürnberg, dem Klinikum Nürnberg
mit den ehemaligen Kreiskrankenhäusern, der Radwegeachse
Nürnberg - Behringersdorf und Schwaig sowie von
Moorenbrunn bis Altdorf, oder auch die S-Bahnerweiterung,
durch die die Stadt mit dem Umland noch besser vernetzt
werden wird.
Auch gemeinsame Sitzungen, beispielsweise in der Planungsregion
7 zum Thema Windparkanlagen machen einen Austausch gegenseitiger
Standpunkte sinnvoll, so Dünkel.
Bereits im Einführungsvortrag hatte Stefan Feldmann
darauf hingewiesen, dass die Stärke der Metropolregion
Nürnberg die 34 freiwillig vernetzten Städte
und Landkreise sind. Dies würde die Gestaltungsmöglichkeiten
in Europa optimieren. Man zählt in der Region eine
Gesamtbevölkerung von 3,6 Millionen Menschen. Mit
150.000 Unternehmen entwickeln sich die Wirtschaft und
insbesondere der Mittelstand kontinuierlich und erfreulich.
Folge kann eine deutliche Stärkung der Wirtschaftskraft
und damit eine Verringerung der Arbeitslosigkeit sein.
Das Bewusstsein für die Region, die Feldmann als
„Heimat für Kreative“ bezeichnete,
war ein weiterer brisanter Punkt im Vortrag.
Bezirkstagspräsident Richard Bartsch betonte die
Wichtigkeit einer derartigen Zusammenarbeit. „Jeder
zweite Bürger in Mittelfranken arbeitet in Nürnberg,
wir müssen also grenzübergreifend und interkommunal
denken“, so Bartsch.
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